Umzug

Vor 2,5 Wochen war es bereits so weit – Whisper ist in ihr neues Zuhause umgezogen. Es ist schon komisch, wenn man dem eigenen Pferd auf einem fremden Hänger hinterher fährt… ein ganz neues Leben geht da los. Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass es so für alle die beste Entscheidung war und noch immer ist. Whispi hat eine schöne Paddockbox bezogen, in der Hinsicht muss sie sich also nicht umstellen. Und tagsüber läuft sie mit einer kleinen Pferdegruppe auf der Weide. Es war aber schon etwas traurig, die Stallgasse Richtung Auto runterzulaufen, wenn das Pferd einem dann so treu hinterher guckt. Aber sie ist ja nicht weit weg und in den allerbesten Händen.

 

Den Hof und ganz viele liebe Menschen die dort reiten kenne ich schon sehr lange, da unsere Vorstandssitzungen vom Reitverein fast ausschließlich dort stattfinden. Whisper steht also nicht bei fremden Leuten, sondern ist bestmöglich untergebracht. Die erste Nacht habe ich trotzdem etwas komisch geschlafen. So gar nicht mehr zum Stall zu fahren ist seltsam. Morgens kein Füttern und Pferde rausbringen mehr, abends auch kein Stalldienst. Nur noch Besuche wie Zeit, Wetter und Laune es ermöglichen. Meine ganzen Reitsachen und lauter Zubehör was sich so ansammelt, sind auf dem Dachboden eingezogen. Der gleicht nun einem Reitsportladen. Natürlich besuche ich Whisper trotzdem regelmäßig. Sie hat sich prima eingelebt und bisher habe ich auch nur positive Rückmeldungen bekommen, das freut mich natürlich besonders. Mit Svenja, die Whisper weiterhin reiten wird, fahre ich 1x die Woche hin und bisher hatten wir auch immer super Glück mit dem Wetter. Herrlich! Ich kann in der Sonne sitzen und mich freuen, wie die beiden miteinander arbeiten.

Britta und Yvonne, die Whisper jetzt ganz fleißig reiten, haben mich auch schon mit Fotos versorgt, so bleibe ich auch zwischen den Besuchen informiert. Ich bin schon gespannt, ob Whisper bald mal in einer Springstunde mitgehen wird. Figurmäßig sieht sie auch wieder aus wie ein Reitpferd. Es läuft also alles prima. Anfänglich habe ich ja gedacht, so ganz ohne Pferd habe ich viel mehr Zeit als vorher, das ist aber ganz und gar nicht so. Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, wie ich früher am Abend mehrere Pferde reiten konnte, wo hat man das nur alles zeitlich untergebracht? Was für Termine als Ersatzprogramm jetzt so in meinem Kalender stehen – und wie es hier weitergehen wird – dazu dann mehr im nächsten Beitrag!

 

 

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