Anschaffungen

Oh man die Zeit rast schon wieder – trotz Mutterschutz jagt ein Termin den nächsten und ich komme gar nicht so viel zum Schreiben, wie ich es eigentlich geplant habe.

Mit den ersten Anschaffungen haben wir uns recht viel Zeit gelassen, zwar schon mal hier und da geguckt aber so richtig dazu durchringen etwas zu kaufen, konnten wir uns anfangs nicht. Generell sind wir der Meinung, dass man gerade für die ersten Monate auch gar nicht alles neu kaufen muss, die Kleinen wachsen so schnell, dass besonders die Klamotten nicht lange passen.

Im Frühjahr und im Herbst gibt es hier in der Gegend viele Kleidermärkte, da war ich mit meiner Mama ganz erfolgreich einkaufen. Viele neuwertige und sogar zum Teil gar nicht getragene Sachen bekommt man da wirklich günstig. Auch über eBay Kleinanzeigen und die App Mamikreisel habe ich einiges gefunden. Man muss bei manchen Dingen einfach auch Geduld haben, etwas suchen und vielleicht auch einen Kompromiss eingehen. Dafür lässt sich so eine Menge Geld sparen.

 

Was wir keinesfalls gebraucht kaufen wollten, ist die Babyschale. Die sollten nicht älter als 5 Jahre sein, wenn doch gebraucht und keinen Unfall gehabt haben. Wenn man im Freundes- oder Bekanntenkreis etwas geliehen oder geschenkt bekommt ist das ideal, dann weiß man auch, wie damit umgegangen wurde. Da wir diese Möglichkeit nicht nutzen konnten, haben wir uns im Laden umgesehen und beraten lassen. In so einem Babyladen ist man schnell überfordert von der großen Auswahl, den verschiedenen Angeboten, Modellen und Fachbegriffen. Trotz eines samstags, wo es ja generell etwas voller ist, sind wir an eine sehr nette Verkäuferin geraten, die sich viel Zeit für uns genommen hat. Erstmal wurde der grobe Rahmen geklärt, was überhaupt in Frage kommt. Solche Fragen wie z.B. ob man täglich viele Treppen hoch und runter muss, wie weit es zum Auto ist etc. sind bei der Auswahl nicht ganz unwichtig. Es bringt einem die sicherste Babyschale nichts, wenn man sie später mit Kind drin nur schlecht oder gar nicht selber tragen kann. Beim Leergewicht gibt es schon ein paar kleine Unterschiede, das sollte man nicht außer Acht lassen. Am Ende waren noch 2 Modelle im Rennen für uns. Mit ein paar Informationen und weiteren Fragen (ob zum Beispiel die Autos unserer Eltern Isofix-geeignet sind), haben wir den Laden wieder verlassen. Dass Autos eine Isofix-Vorrichtung haben wissen viele, aber nicht alle wissen (zumindest Leute ohne Kinder) wofür man diese nutzen kann. Wir wollten gerne ein System mit Isofix nutzen, um die Schale nicht jedesmal angurten zu müssen. Und der Folgesitz später ist dann eh nur noch mit der Basisstation nutzbar. Aufgrund der Sicherheit sollte dieser dann auch möglichst lange rückwärts gerichtet zu nutzen sein. Da unsere Eltern jeweils auch Isofix-Vorrichtungen im Auto haben, sprach nichts gegen die beiden in der engeren Wahl stehenden Modelle. Wir sind schließlich nicht die Einzigen die später mit der Kleinen unterwegs sein werden. Die Omas und Opas wollen ja jeweils auch Ausflüge mit dem Enkelkind starten.

Zuhause hat Markus dann Testberichte, Einbauvideos, Erfahrungsberichte und was man noch so finden kann im Internet ausfindig gemacht. Die Entscheidung ist eigentlich relativ schnell gefallen, trotzdem sind wir nochmal zum Babyladen gefahren. Ich habe das kleinere Auto von uns beiden und wir wollten gucken, wie die Sitze eingebaut aussehen. Je nachdem wie die Rückbank angelegt ist, macht das nämlich auch noch einen Unterschied aus. Dafür ist es toll, dass man die Sitze auch in der Praxis testen kann. Es hat sich dann ganz schnell herausgestellt, dass das eine Modell in meinem Auto leider nicht wirklich gut passt. Der Sitz stand viel zu steil und sah nicht wirklich bequem aus. Bei Modell 2 war das nicht der Fall. Somit hatte sich die Vorentscheidung nochmal bestätigt. Basisstation und Babyschale stehen seitdem bereit uns warten auf den ersten Einsatz.

Zum Thema Kinderwagen folgt ein extra Beitrag, da haben wir nämlich auch so einiges getestet, angesehen und Probefahrten gemacht. Wie bei einem richtigen Auto!

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